Turmblasen vom Billstedt Center
Die Billstedter konnten, wenn sie an den vier letzten Freitagen vor Weihnachten auf dem Wochenmarkt waren, jeweils um 16.30 weihnachtlichen Klängen lauschen.
Zum ersten Advent waren es noch zartere Klänge, dann aber zum zweiten und dritten schmetterten die Billebläser ihre internationalen und deutschen Lieder hinunter. Vielerorts wurde eifrig mitgesungen.
Zum vierten Advent war es frostig und ungemütlich. Das unermüdliche Schneien verzauberte alles, jedoch hatten die Billebläser bei ihrem Vortrag diesmal mit schmerzenden kalten Fingern zu kämpfen. Der eisige Wind dort oben auf dem Parkhaus brachte ihre Augen schnell zum tränen, so dass manches praktisch blind funktionieren musste.
Dann froren nach und nach bei Katrins Euphonium die Ventile fest, so dass sie das Instrument erst mal mit unter ihre Jacke nehmen musste, um weiter spielen zu können.
Die Gruppe hielt jedoch tapfer bis zum Ende durch. Und dann gab es erst mal Tee zum Aufwärmen.
Es war auch schön, dass immer wieder mal Besucher zu den Musikern hinauf kamen, um sie aus der Nähe zu erleben.
Diese Tradition wird sicherlich fortgesetzt werden!